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Aber es dauerte auch nicht lange, nach dem Jesus anfing öffentlich aufzutreten, bis sich eine Gegnerschaft formierte. Im Markusevangelium lesen wir bereits im Anfang des dritten Kapitels: Da gingen die Pharisäer hinaus und fassten zusammen mit den Anhängern des Herodes den Beschluss, Jesus umzubringen (Mark 3,6). Auch im Lukasevangelium lesen wir schon früh von einer Ablehnung. Als er nach seiner Taufe in der Synagoge seiner Heimatstadt anfing zur erklären, wer er ist und den Zuhörern ihre Herzenshaltung offen legte, wurden alle mit Wut erfüllt und wollten ihn am Rand der Stadt den Abhang hinunterstürzen (Luk 4,28-30). Im Johannesevangelium wird uns berichtet, wie die Juden mehrmals Steine aufhoben, um ihn zu steinigen (Joh 10,31). Diese Feindschaft wurde im Laufe seines Lebens immer stärker, so dass keine Methode unversucht blieb, ihn zu Fall zu bringen. |
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